Grußworte

Sehr geehrter Herr JRK - Landesweiter Harp,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

ich bedanke mich für die Einladung an diesem heutigen Feiertag nach Mülsen. Der Jugendrotkreuz Landeswettbewerb der Stufe II findet in diesem Jahr in Sachsens größter Gemeinde statt. Als die ansässige Landtagsabgeordnete begrüße ich Sie und Euch auf das Herzlichste.

Das Jugendrotkreuz Sachsen - Anhalt und Sachsen führen heute gemeinsam den Landeswettbewerb durch. Den Dachverband, das Deutsche Rote Kreuz, darf ich als Ausrichter ebenfalls begrüßen.

Es bedarf für den reibungslosen Ablauf solch einer Großveranstaltung vor allem freiwilliges Engagement. Heute sind mehr als 110 Jugendliche aus 14 DRK - Kreisverbänden anwesend. Neben ihnen sind es die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus Sachsen und Sachsen  - Anhalt. Dies freut mich natürlich umso mehr, denn die finanzielle Förderung des Ehrenamtes ist das eine, die aktive Mitgliedschaft ist dann wieder etwas anderes.

Doch der Wettbewerb steht an diesem Tag ebenso im Mittelpunkt. Dabei haben Sie mehrere Kategorien gewählt. Der theoretische und der praktische Teil werden dabei geschickt kombiniert. Neben Rotkreuz Wissen, sozialem Engagement, werden auch musisch Kulturelle Fähigkeiten getestet, Geschicklichkeit in Sport und Spiel aber auch die Erste Hilfe Ausbildung. Dabei erstreckt sich der Wettstreit zwischen den Kreisverbänden über das gesamte Gebiet der Gemeinde Mülsen. Wie bereits gesagt: Sachsens größte Gemeinde.

Die ehrenamtliche Erste Hilfe ist ein zentraler Teil unserer funktionierenden Zivilgesellschaft. Nicht zuletzt durch die Mitarbeit in den Flüchtlingsunterkünften hat sich das DRK in bester Weise für den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft in unserer Gesellschaft eingesetzt. 

Machen Sie weiter so und bleiben Sie gerade in der Jugendarbeit so aktiv und engagiert dabei. Dabei wünsche ich Ihnen alles Gute und einen erfolgreichen Wettbewerbsverlauf für uns alle.

Glück Auf
Kerstin Nicolaus

Liebe Züchterinnen und Züchter,
die nunmehr 34. Lokalschau gehört schon zum festen Bestandteil im Veranstaltungskalender hier in Mülsen St. Micheln. Eine Tradition, die ich sehr gerne mitverfolge und zu der ich heute gerne gekommen bin. Herzlichen Dank für die Einladung auch an dieser Stelle.

Mit den heute ausgestellten 350 Tieren habt Ihr eine sehr beachtliche Anzahl zusammengebracht. So eine große Zahl ist keineswegs selbstverständlich und bedarf langer und intensiver Vorbereitung.

Tierzucht ist ein Hobby, das viel Zeit und Aufmerksamkeit, aber auch großes Fachwissen und Engagement erfordert. Die Tiere müssen umhegt und umsorgt werden. Gerade wenn eine Zuchtschau ansteht, brauchen sie eine sorgfältige Vorbereitung. Dadurch wird die Schau nicht nur für Tiere, Halterinnen und Halter, sondern auch für die Besucherinnen und Besucher zu einer schönen und interessanten Erfahrung. Am heutigen Tag können allein 250 Kaninchen von den zahlreichen Besuchern betrachtet und bestaunt werden.

Die reibungslose Vorbereitung verdanken wir den vielen Ausstellerinnen und Ausstellern und den fleißigen Helfern im Hintergrund,  die ehrenamtlich die Planung und die Durchführung dieser Lokalschau in die Hand genommen haben.

Dieses Engagement macht mich besonders stolz und glücklich. Ehrenamtliche Tätigkeiten sind für unsere Gesellschaft und den Zusammenhalt unerlässlich. Menschen übernehmen Verantwortung für andere und bereichern damit den kulturellen und gesellschaftlichen Zusammenhalt innerhalb des Ortes und auch weit über dessen Grenzen hinaus.

 

Liebe Freunde,
das, was Heimat und die Pflege der Tradition ausmachen, wird ganz wesentlich von den Vereinen getragen, die vor Ort in das Dorfleben eingebunden sind. Gerade die langjährigen Vereinsmitglieder werden dem sicher zustimmen, schenken doch vor allem die Vereine das besondere Gefühl der Zugehörigkeit.

Das Vereinsleben der Tierzüchterinnen und -züchter ist durch die Arbeit mit den Tieren genauso wie durch den Kontakt mit Gleichgesinnten geprägt. Fürsorge, Toleranz, Verantwortung und Einfühlungsvermögen sind Eigenschaften, die man in der Tierzucht braucht. Aspekte, die auch für die bereits in jungen Jahren sehr wichtig sind. Besonders freue ich mich daher, dass unter den Ausstellern heute auch 7 Jugendliche sind. Die Freude und der Spaß an einem Hobby und einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung trägt sich durch alle Generationen hindurch. Dadurch lebt diese Tradition weiter. Der Nachwuchs ist ebenso engagiert und mit vollem Enthusiasmus dabei. Das ist euer Potenzial. Werbt dafür in Eurem Freundes - und Bekanntenkreis, damit wir noch viele weitere Lokalschauen in Mülsen und anderswo erleben können.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine gelungene Veranstaltung hier in Mülsen.

Glück auf

Liebe Züchterinnen und Züchter,
liebe Besucherinnen und Besucher der Kreisschau Geflügel in Lichtentanne,

auch im Namen von Carsten Körber möchten wir uns für die Einladung nach Lichtentanne bedanken. Wir sind heute sehr gerne zu Ihnen gekommen denn die Kleintierzüchter sind seit Jahrzehnten als vorbildliche Naturschützer bekannt. Sie tragen mit ihrem Hobby und der Tierzucht auch weiterhin dazu bei, die Artenvielfalt und den Artenreichtum für die Nachfolgegeneration zu erhalten Darüber hinaus steht außer Frage, dass die Beschäftigung mit den Tieren eine schöne und sinnvolle Freizeitbeschäftigung darstellt, die auch den Aspekt des verantwortlichen Umgang mit Tieren und des Tierschutzes große Bedeutung beimisst.

Weiterhin ermöglichen Sie durch Ihre Mitwirkung an den regelmäßigen Leistungsschauen einer breiteren Öffentlichkeit, insbesondere auch jungen Menschen, den Zugang zur Tierzucht und fördern das Verständnis von artgerechter Haltung.

Dafür unseren herzlichen Dank

Liebe Besucherinnen und Besucher,
Kleintierzucht hat eine besonders lange Tradition in unserem Landkreis. Früher war Tierzucht oft eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Heute ist sie Hobby und ein Bekenntnis der Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Ihre Arbeit ist Ausdruck der Freude an der Zucht und Pflege von Tieren. Daher gilt unser Dank vor allem den engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die diese Vereine und solche Schauen tragen. Gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit, in der soziale Kontakte oftmals vernachlässigt werden, in der Tiere in „virtuellen Bauernhöfen“ gezüchtet werden und in der viele Kinder und Jugendliche keinen Zugang zu Natur und Tieren haben, kann man Ihr Engagement nicht hoch genug schätzen.

Wir möchten uns stellvertretend bei allen Helfern und Mitarbeitern dieser Ausstellung, sei es in Käfigauf- und abbau, in Vorbereitung und Durchführung der Schau, bei der Bewirtung, bei der Tierversorgung oder sonstigen notwendigen Tätigkeiten herzlich bedanken. Ohne freiwillige Mithilfe wäre die Durchführung einer solchen Kreisgeflügelschau nicht möglich.

In diesem Sinne wünschen wir uns allen eine erfolgreiche und erlebnisreiche Kreisgeflügelschau hier in Lichtentanne.

Glück Auf
Kerstin Nicolaus und Carsten Körber 

Bürgermeisterin der Stadt Kirchberg
Frau
Dorothee Obst
Neumarkt 2

08107 Kirchberg

Hartmannsdorf, den 08. Juli 2015

Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ und Kirchberg als familiengerechte Kommune

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin,
im Hinblick auf gleich zwei Auszeichnungen in Kirchberg und Stangengrün fällt es mir sehr leicht Ihnen auf diesem Wege meine herzlichen Glückwünsche zu übermitteln.

Stangengrün als lebenswertes Dorf im ländlichen Raum hat die Auszeichnung im Rahmen des 9. Landeswettbewerbs mehr als verdient. Ein aktives Miteinander der Generationen überzeugten Herrn Staatsminister Schmidt und die Kommission ebenso wie die Pflege der Natur. Es ist nicht selbstverständlich, dass junge Menschen in Stangengrün bleiben, auch wenn sie in Zwickau oder anderswo ihrer Ausbildung oder dem Beruf nachgehen. Die gekonnte Verbindung aus Tradition und Weltoffenheit, Brauchtum und „Breitband made in Sachsen“, ist sicher auch eine kluge Kombination für den Bundeswettbewerb im kommenden Jahr. Sie dürfen zu Recht stolz auf Ihre Ortschaften sein.

Den Grundstein für einen Bevölkerungszuwachs und einen Gewinn an Lebensqualität hat Kirchberg mit der Auszeichnung zur familiengerechten Kommune gelegt. Das Thema Inklusion und das Miteinander aller Menschen gleich welcher Herkunft, Religion oder Generation ist in einer älterwerdenden Gesellschaft von enormer Bedeutung. Ich bin sehr froh, dass Kirchberg frühzeitig die Weichen gestellt hat und mit Förderschulen, Betreuungseinrichtungen, Schulen und Altenheimen eine zukunftsfähige Infrastruktur bereits heute für die Bürgerinnen und Bürger bereitstellen kann.

Sehr geehrte Frau Obst,
gerne stehe ich Ihnen jederzeit für Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Kerstin Nicolaus